Kinder aus hochbelasteten Familien

Kinder, die in hochbelasteten Familienverhältnissen leben, z.B. wenn eine Suchterkrankung oder psychische Belastung auf Seiten der Eltern vorliegt, benötigen in der Kindertagespflege meist besondere Unterstützung. Sie zeigen häufig Verstörungen auf der Bindungsebene oder im Extremfall auch Anzeichen einer frühkindlichen Traumatisierung, was sich dann wiederum in besonderen Bedürfnissen oder auch herausfordernden Verhaltensweisen zeigt.

Damit der Alltag in der Kindertagespflege dadurch nicht zu einer dauerhaften Herausforderung wird, ist es notwendig, die Zusammenhänge zwischen den Lebensbedingungen und den sich daraus entwickelten Verhaltensweisen dieser Kinder zu verstehen.

Sie sind aufgrund ihrer Biografie besonders auf Bezugspersonen angewiesen, die ihnen ein hohes Maß an Feinfühligkeit und emotionaler Resonanz entgegenbringen und die in der Lage sind, sie sehr gut bei ihrer Stress- und Affektregulation zu unterstützen.

In dieser Fortbildung soll es neben einem grundsätzlichen theoretischen Input zum Thema dementsprechend darum gehen, wie mit den KTPP gut an einer entwicklungsfördernden Unterstützung auf dieser Basis gearbeitet werden kann.

Referentin:
Christa Kursch-Anbuhl, Dipl. Sozialpädagogin, NLP Master, Fachberaterin für Psychotraumatologie und Traumapädagogik, Kooperationspartnerin im Pädagogisch-Therapeutischen Fachzentrum Hamburg

Termin: Samstag 05.11.22 von 9.00-15.00 Uhr – 7UE
Ort: „Haus am Osterberg“, Osterberg 7, Melbeck
Kosten: 38,— €, die Gebühr ist nach Erhalt der Rechnung zu überweisen.
Teilnehmerzahl: min. 14 TN, max. 18 TN

Anmeldung bis 21.10.22

Veranstalter:
Fachberatung Kindertagespflege
Bei der St. Johanniskirche 3
21335 Lüneburg

Tel. 04131-35513

Sprechzeiten:
Mo—Do 9.00—12.00 Uhr
Do 17.00—19.00 Uhr