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Dreizehn qualifizierte Tagesmütter absolvierten erfolgreich eine Anschlussqualifizierung nach QHB

Hurra, es ist geschafft!

Dreizehn bereits aktive Tageseltern aus der Stadt und dem Landkreis Lüneburg haben sich  in den letzten vier Monaten von April – Juli 2021 tätigkeitsbegleitend  erfolgreich weiterqualifiziert und zertifiziert.

Zu ihrer Grundqualifizierung von 160 Stunden kommen noch einmal 180 Unterrichtsstunden hinzu, die sie bei der Fachberatung für Kindertagespflege in Lüneburg absolvierten. Die Anschlussqualifizierung 160+ nach dem Qualifizierungshandbuch des Deutschen Jugend Instituts umfasste insgesamt neun Module an den Wochenenden und Abenden mit u.a. folgenden Themen: Qualitätssicherung, eine professionellen Haltung, Zusammenarbeit mit den Eltern, Entwicklungsbegleitung der Kinder, rechtliche Themen und Erweiterung der eigenen Kompetenzen. Die Weiterbildung wurde mit einem Kolloquium, einer sogenannten Lernergebnisfeststellung, abgeschlossen. Alle Teilnehmerinnen halten überglücklich ihre Zertifikate in der Hand, die bei einer kleinen Feier übergeben wurden.

 

 

 

Mit ihnen freuen sich Anja Niedergesäß und Karla Erdmannsky-Licht von der Fachberatung Kindertagespflege.

 

 

Ein paar Rückmeldungen zur Anschlussqualifizierung QHB 160+:

„Hallo, ich habe mich für die Weiterqualifikation entschieden, um für mich und meine Kindertagespflege neuen Input zu bekommen, ich finde es super, sich selbst und seine Arbeit im Laufe der Berufsjahre immer wieder zu reflektieren, ebenso habe ich einen hohen Qualitätsanspruch an mich selbst. Online hat mir besonders gut gefallen, das wir keine Fahrtwege hatten und somit Zeitersparnis und hier ist natürlich auch der positive Umweltaspekt zu bedenken. Ich persönlich habe viel aus der Qualifikation mitgenommen und kann nun meine pädagogische Arbeit im U3 Bereich aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Doreen Schierstedt

„Liebe Fachberatung! Zuallererst möchte ich mich sehr herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie mich zu der Weiter-Bildung Q 160+ nach QHB ermutigt haben. Die diversen Terminverschiebungen aufgrund der Corona-Pandemie, machten es nicht leichter sich neben der Arbeit mit den Kindern auf die eng getaktete Schulung einzulassen. Dank Ihrer Zuversicht, Ihrer Fürsprache und der Möglichkeit ein reines Onine-Modell besuchen zu können, vergingen die 12 Wochen wie im Fluge. Parkplatzsuche, Parkgebühren und An- bzw. Abfahrtszeiten fielen weg, so dass mehr Raum für die eigentlichen Lerninhalte der 9 Module blieben.

Die enge Vernetzung mit Tagesmüttern, die im gesamten Landkreis Lüneburg verstreut arbeiten, finde ich besonders wertvoll. Da jede von uns sonst eher in ihrem eigenen Dunstkreis bleibt, ist es wirklich bereichernd, sich während der Weiterbildung mit diversen Tagesmüttern auszutauschen, die sich mit den gleichen Themen und Herausforderungen beschäftigen. Es ist schön zu wissen und zu erleben, dass wir nicht allein dastehen mit unseren Herausforderungen. Ein bisschen ist es, als hätten wir eine gemeinsame Sprache erlernt. Wir haben während der Qualifizierung alle die gleichen Vokabeln an die Hand bekommen und finden so schneller eine Gemeinsamkeit, die uns den Kontakt untereinander erheblich erleichtert.

Am besten finde ich die Idee einer völlig neuen Herangehensweise an das Lernen. Ohne Druck. Und vor allem freiwillig. Durch Möglichkeiten schaffen. Weiterbildungen sind immer eine gute Möglichkeit. Die Komposition dieses Online-Konzeptes war hervorragend gestaltet. Die Referenten und Referentinnen überzeugten durch großartiges Fachwissen und absolut authentische Persönlichkeit.

Durch die schriftliche Auseinandersetzung mit einem Thema, das ich selbst auswählen konnte, habe ich mal wieder entdeckt welch ein Geschenk es ist, sich Wissen aneignen zu können –  nicht zu müssen, sondern zu dürfen. Neues oder erneuertes Wissen, von dem alle mich umgebenden Mitmenschen profitieren. Allen voran die Kinder, unsere Zukunft.

Der schönste Satz, den ich von Ihnen gehört habe war: „Wir machen keine Prüfung mit Ihnen. Wir haben am Ende „nur“ ein Fach-Frauen-Gespräch!“

Ein riesiges DANKESCHÖN und bitte mehr von solch wohlwolllenden Bildungs-Möglichkeiten!“

Hochachtungsvoll, Katrin Dau

„Hallo in die Runde und ja gerne ☺️. Warum habe ich mich fortgebildet? Ich mag Fortbildungen immer, man kann nur dazu gewinnen und nichts verlieren. Und ich finde auch komprimierte Kurse besser, ich kann mich dann eher vertiefen und mich anders, besser gesagt, intensiver mit dem Thema auseinandersetzen. Ich hinterfrage mich gerne mal von Zeit zu Zeit und da sind Fortbildungen immer ein gutes Mittel, um festzustellen, dass ich noch alles richtig mache. 

Besonders gefallen hat mir das Seminar mit dem Tammo Krüger über Kommunikation. Wertfrei und neutrale Fragen stellen, ist gar nicht so einfach. Kommunikation ist der Anfang, um Konflikten und daraus folgenden Dilemmata vorzubeugen. Und gerade die Elternarbeit sollte nicht unterschätzt werden. Ich habe für mich einfach gemerkt, es ist besser und gar nicht so schwer, die Eltern auch auf unangenehme Situatiunen oder Aspekte hinzuweisen. Die Eltern sind letztendlich doch sehr dankbar auch für Tips. 

Das Thema Partizipation hat mich voran gebracht, denn ich habe so gesehen, wie gerne die Kinder eigentlich selbst entscheiden und was sie schon alles doch schon selber entscheiden mögen und können. 

Thema Diversität : Ich habe daraufhin mal unsere Bücher kritisch betrachtet und bin zu dem Ergebnis gekommen, ich brauche, sowieso von Zeit zu Zeit, Neue. Und ich werde sie nach anderen Gesichtspunkten wählen.

Meinen Kompetenzzuwachs sehe ich aber am meisten bei der Beobachtung, ich muss mich zwar auch da noch beherrschen, aber ich schaffe es jetzt, ohne schlechtem Gewissen, die Kinder sich auch mal auszuprobieren lassen. Sei es körperlich, sie klettern irgendwie hoch, sei es verbal, sie können Quatsch auch völlig wertfrei erzählen auch oder gefühlsmäßig, auch hier schaffe ich es, sie mehr selber ihre Konflikte lösen zu lassen. Und dies können die Kleinen oft schon sehr, sehr gut. Aber man muss sich als Erwachsener auch zurück nehmen. Da ich nun aber weiß, dass Kinder dies auch brauchen, kann ich es, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, auch mal “ einfach laufen lassen“. Es ist für mich so lange ok, wie es für die Kinder auch ok ist. Solange sich alle Beteiligten dabei gut fühlen, ist es eine gute Lösung. 

Online Fortbildung: ich sehe hier eine gute Chance durch Corona, in eine zeitgemäße Art der Kommunikation und Fortbildung. Es ist total bequem, man spart Zeit und Geld durch keine Anfahrtswege und ich konnte mich so viel besser fokussieren, da keine Ablenkung war. Kein Sitznachbar, der hustet oder mit dem man sich selber kurz austauscht und dadurch dem Referenten nicht mehr folgt.
Ich würde weitere Online Seminare und Fortbildungen begrüßen. 
Workshops muss man natürlich in Präsenz machen.☺️Fazit: ich kann nur jedem empfehlen, die Anschlussqualifizierung zu machen, sie ist, wenn man schon ein paar Jahre gearbeitet hat, genau richtig, denn so kann man auch aus den Erfahrungen und der Praxis heraus, sich in den Themen vertiefen.“ Inka Salihbegovic

„In meiner langjährigen Tätigkeit in der Kindertagespflege habe ich, um mich weiterzubilden und auf dem Laufendem zu bleiben, schon an diversen Fortbildungen teilgenommen. Um meine Kompetenzen noch mehr zu steigern und meinem Auftrag von Bildung, Betreuung und Erziehung gerecht zu werden, habe ich die Aufbauqualifizierung 160+ nach QHB absolviert.

Die Reflektion der pädagogischen Arbeit, die Kommunikation mit Kind und Eltern, auch in schwierigen Situationen und die kindliche Entwicklung erkennen, begleiten und fördern, haben mich am meisten begeistert.

Wie wichtig es ist, immer wieder seinen Blickwinkel zu verändern. In der Vernetzung mit anderen Tagesmüttern habe ich viel über mich und meine Arbeit mit Kindern und Eltern dazugelernt. Die tollen verschiedenen Referent*innen haben das Lernen leicht gemacht. Dass das ganze Online stattfand, war eine echte Erleichterung.“ Heidi Grewe
Vielen Dank für Ihr positives Feedback! Team Fachberatung