Siebzehn qualifizierte Tagesmütter absolvierten erfolgreich eine Anschlussqualifizierung nach QHB

Neue Anschlussqualifizierung  bei der Fachberatung Kindertagespflege in Lüneburg

Siebzehn bereits aktive Tageseltern aus der Hansestadt und dem Landkreis Lüneburg haben sich in den letzten vier Monaten erfolgreich weiterqualifiziert und zertifiziert.

Zu ihrer Grundqualifizierung von 160 Stunden kommen noch einmal 180 Unterrichtsstunden hinzu, die sie in einer Anschlussqualifizierung  bei der Fachberatung für Kindertagespflege in Lüneburg von März bis Juli absolvierten. Sie haben sich in insgesamt zehn Modulen an den Wochenenden und Abenden mit Qualitätssicherung, einer professionellen Haltung, Zusammenarbeit mit den Eltern, Entwicklungsbegleitung der Kinder, Kinderrechte und Kinderschutz fortgebildet. „Ich habe die Anschlussqualifizierung gemacht, da ich denke, man lernt nie aus und sollte sich immer wieder auf den neuesten Stand bringen. Der Austausch mit der Fachberatung, den Referent*innen und vor allem mit den Kolleg*innen ist für mich sehr wichtig. Auch wurde von den meisten Referent*innen sehr genau geschaut, was gebraucht wird, was für uns wichtig ist. Sehr positiv fand ich die Rückmeldung des Transferberichtes und auch die Lernergebnisfeststellung, ich habe das als sehr wertschätzend empfunden“ erzählt Frau Möller aus Lüneburg.

Die Erarbeitung eines Transferberichts, einer Dilemmasituation und einer abschließenden Lernergebnisfeststellung haben alle Teilnehmerinnen mit Bravour bestanden. „Der fachliche Austausch unter der Gruppe war sehr effektiv und produktiv. Durch die schriftliche Auseinandersetzung mit meinem Thema im Transferbericht „Professionalität in der Kindertagespflege“ habe ich mich noch einmal viel intensiver mit allen Inhalten der Qualifizierung befasst. Wenn man sich weiterentwickeln möchte, ist das eine sehr gute Möglichkeit“ freut sich Frau Krastina aus Bleckede.

Frau Bruns aus Deutsch Evern ergänzt „besonders gereizt hat mich an der Anschlussqualifizierung, dass sie sich über einen längeren Zeitraum erstreckte und ich mich länger mit den Themen beschäftigen und deren Tiefe erfassen konnte. Ich konnte neue Kompetenzen in meiner pädagogischen Haltung erlangen und mein pädagogisches Handeln nun fachlich noch besser begründen. Ich kann die Anschlussqualifizierung 160+ sehr gerne weiterempfehlen, da ich den Austausch mit meinen Kolleg*innen, der Fachberatung und Dozent*innen sowie den Zugewinn an Fach- und Sozialkompetenzen  sehr bereichernd empfunden habe“.

Die tätigkeitsbegleitende Anschlussqualifizierung 160+ gehört zum neuen kompetenzorientierten Qualifizierungshandbuch (QHB) des Deutschen Jugendinstituts und trägt zur Vertiefung der eigenen pädagogischen Kompetenzen durch das Erarbeiten mit Lernsituationen, einer Theorie-Praxis-Verzahnung und der Reflexion der eigenen Lernprozesse bei. „Durch diese mehrmonatige Qualifizierung erhalten die Teilnehmerinnen vertiefende Kenntnisse aus der Kindertagespflege, die ihnen eine zusätzliche Hilfe für die alltägliche pädagogische Praxis und ihre selbständige Tätigkeit ergänzt“ berichtet Karla Erdmannsky-Licht, Leiterin der Fachberatung. Die Fachberatung erhielt den Auftrag für die Durchführung dieser Qualifizierung von der Hansestadt und dem Landkreis Lüneburg und führte die Qualifizierung in diesem Jahr zum zweiten Mal erfolgreich durch.

Überglücklich haben die Teilnehmerinnen Ihre Zertifikate erhalten und freuen sich, eine vom Bundesverband für Kindertagespflege in Berlin anerkannte und zertifizierte Weiterqualifizierung geleistet zu haben.

 

Foto: links unten: Manuela Möller, Marlies Jammer-Lühr, Tatjana Glaser, Saskia Bruns
Links oben: Tanja Gronow, Inga Krastina, Nancy Martin, Diana Knuth, Jennifer Banowski
Nicht auf dem Foto: Janine Barthels, Melanie Heidelberg, Yvonne Klose, Katrin Kusche, Rebecca Leip, Melanie Urban, Angelique und Ute Walter

 

Die neue Programm-Broschüre 2022 ist da!

Wir freuen uns, Ihnen auch in diesem Jahr, unsere Fortbildungen 2022 mit einem erweiterten Angebot und schönen Layout als Programm – Broschüre präsentieren zu können. Darin finden Sie interessante fachliche Fortbildungsangebote mit Informationen zur Anschlussqualifizierung 160+ (QHB), Termine für Erste Hilfe Kurse und für die regionalen Vernetzungstreffen. Unsere Fachtagung, die im März mit Prof. h.c. Armin Krenz geplant war, mussten wir leider noch einmal verlegen.

Die Veranstaltungsthemen und Termine für 2022 sind auf der Homepage vollständig einzulesen.

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Dreizehn qualifizierte Tagesmütter absolvierten erfolgreich eine Anschlussqualifizierung nach QHB

Hurra, es ist geschafft!

Dreizehn bereits aktive Tageseltern aus der Stadt und dem Landkreis Lüneburg haben sich von April – Juli 2021, tätigkeitsbegleitend,  erfolgreich weiterqualifiziert und zertifiziert.

Zu ihrer Grundqualifizierung von 160 Stunden kommen noch einmal 180 UE hinzu, die sie mit der Anschlussqualifizierung (160+) nach QHB des Deutschen Jugend Instituts bei der Fachberatung für Kindertagespflege in Lüneburg absolvierten. Die Weiterbildung umfasste insgesamt neun Module an Wochenenden und Abenden. Themen wie Qualitätssicherung, eine professionellen Haltung, Zusammenarbeit mit den Eltern, Entwicklungsbegleitung der Kinder, rechtliche Themen und die Erweiterung der eigenen Kompetenzen wurden intensiv vertieft.  Mit einem Kolloquium, einer Lernergebnisfeststellung, wurde die Qualifizierung abgeschlossen. Alle Teilnehmerinnen halten glücklich ihre Zertifikate, die bei einer kleinen Feier übergeben wurden, in ihren Händen.

Mit ihnen freuen sich Anja Niedergesäß und Karla Erdmannsky-Licht (links u. rechts außen) von der Fachberatung Kindertagespflege.

Ein paar Rückmeldungen zur Anschlussqualifizierung QHB 160+:

„Hallo, ich habe mich für die Weiterqualifikation entschieden, um für mich und meine Kindertagespflege neuen Input zu bekommen, ich finde es super, sich selbst und seine Arbeit im Laufe der Berufsjahre immer wieder zu reflektieren, ebenso habe ich einen hohen Qualitätsanspruch an mich selbst. Online hat mir besonders gut gefallen, das wir keine Fahrtwege hatten und somit Zeitersparnis und hier ist natürlich auch der positive Umweltaspekt zu bedenken. Ich persönlich habe viel aus der Qualifikation mitgenommen und kann nun meine pädagogische Arbeit im U3 Bereich aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Doreen Schierstedt

„Liebe Fachberatung! Zuallererst möchte ich mich sehr herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie mich zu der Weiter-Bildung Q 160+ nach QHB ermutigt haben. Die diversen Terminverschiebungen aufgrund der Corona-Pandemie, machten es nicht leichter sich neben der Arbeit mit den Kindern auf die eng getaktete Schulung einzulassen. Dank Ihrer Zuversicht, Ihrer Fürsprache und der Möglichkeit ein reines Onine-Modell besuchen zu können, vergingen die 12 Wochen wie im Fluge. Parkplatzsuche, Parkgebühren und An- bzw. Abfahrtszeiten fielen weg, so dass mehr Raum für die eigentlichen Lerninhalte der 9 Module blieben.

Die enge Vernetzung mit Tagesmüttern, die im gesamten Landkreis Lüneburg verstreut arbeiten, finde ich besonders wertvoll. Da jede von uns sonst eher in ihrem eigenen Dunstkreis bleibt, ist es wirklich bereichernd, sich während der Weiterbildung mit diversen Tagesmüttern auszutauschen, die sich mit den gleichen Themen und Herausforderungen beschäftigen. Es ist schön zu wissen und zu erleben, dass wir nicht allein dastehen mit unseren Herausforderungen. Ein bisschen ist es, als hätten wir eine gemeinsame Sprache erlernt. Wir haben während der Qualifizierung alle die gleichen Vokabeln an die Hand bekommen und finden so schneller eine Gemeinsamkeit, die uns den Kontakt untereinander erheblich erleichtert.

Am besten finde ich die Idee einer völlig neuen Herangehensweise an das Lernen. Ohne Druck. Und vor allem freiwillig. Durch Möglichkeiten schaffen. Weiterbildungen sind immer eine gute Möglichkeit. Die Komposition dieses Online-Konzeptes war hervorragend gestaltet. Die Referenten und Referentinnen überzeugten durch großartiges Fachwissen und absolut authentische Persönlichkeit.

Durch die schriftliche Auseinandersetzung mit einem Thema, das ich selbst auswählen konnte, habe ich mal wieder entdeckt welch ein Geschenk es ist, sich Wissen aneignen zu können –  nicht zu müssen, sondern zu dürfen. Neues oder erneuertes Wissen, von dem alle mich umgebenden Mitmenschen profitieren. Allen voran die Kinder, unsere Zukunft.

Der schönste Satz, den ich von Ihnen gehört habe war: „Wir machen keine Prüfung mit Ihnen. Wir haben am Ende „nur“ ein Fach-Frauen-Gespräch!“ Ein riesiges DANKESCHÖN und bitte mehr von solch wohlwolllenden Bildungs-Möglichkeiten!“ Hochachtungsvoll, Katrin Dau

„Hallo in die Runde und ja gerne ☺️. Warum habe ich mich fortgebildet? Ich mag Fortbildungen immer, man kann nur dazu gewinnen und nichts verlieren. Und ich finde auch komprimierte Kurse besser, ich kann mich dann eher vertiefen und mich anders, besser gesagt, intensiver mit dem Thema auseinandersetzen. Ich hinterfrage mich gerne mal von Zeit zu Zeit und da sind Fortbildungen immer ein gutes Mittel, um festzustellen, dass ich noch alles richtig mache. 

Besonders gefallen hat mir das Seminar mit dem Tammo Krüger über Kommunikation. Wertfrei und neutrale Fragen stellen, ist gar nicht so einfach. Kommunikation ist der Anfang, um Konflikten und daraus folgenden Dilemmata vorzubeugen. Und gerade die Elternarbeit sollte nicht unterschätzt werden. Ich habe für mich einfach gemerkt, es ist besser und gar nicht so schwer, die Eltern auch auf unangenehme Situatiunen oder Aspekte hinzuweisen. Die Eltern sind letztendlich doch sehr dankbar auch für Tips. 

Das Thema Partizipation hat mich voran gebracht, denn ich habe so gesehen, wie gerne die Kinder eigentlich selbst entscheiden und was sie schon alles doch schon selber entscheiden mögen und können. 

Thema Diversität : Ich habe daraufhin mal unsere Bücher kritisch betrachtet und bin zu dem Ergebnis gekommen, ich brauche, sowieso von Zeit zu Zeit, Neue. Und ich werde sie nach anderen Gesichtspunkten wählen.

Meinen Kompetenzzuwachs sehe ich aber am meisten bei der Beobachtung, ich muss mich zwar auch da noch beherrschen, aber ich schaffe es jetzt, ohne schlechtem Gewissen, die Kinder sich auch mal auszuprobieren lassen. Sei es körperlich, sie klettern irgendwie hoch, sei es verbal, sie können Quatsch auch völlig wertfrei erzählen auch oder gefühlsmäßig, auch hier schaffe ich es, sie mehr selber ihre Konflikte lösen zu lassen. Und dies können die Kleinen oft schon sehr, sehr gut. Aber man muss sich als Erwachsener auch zurück nehmen. Da ich nun aber weiß, dass Kinder dies auch brauchen, kann ich es, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, auch mal “ einfach laufen lassen“. Es ist für mich so lange ok, wie es für die Kinder auch ok ist. Solange sich alle Beteiligten dabei gut fühlen, ist es eine gute Lösung. 

Online Fortbildung: ich sehe hier eine gute Chance durch Corona, in eine zeitgemäße Art der Kommunikation und Fortbildung. Es ist total bequem, man spart Zeit und Geld durch keine Anfahrtswege und ich konnte mich so viel besser fokussieren, da keine Ablenkung war. Kein Sitznachbar, der hustet oder mit dem man sich selber kurz austauscht und dadurch dem Referenten nicht mehr folgt.
Ich würde weitere Online Seminare und Fortbildungen begrüßen. 
Workshops muss man natürlich in Präsenz machen.☺️Fazit: ich kann nur jedem empfehlen, die Anschlussqualifizierung zu machen, sie ist, wenn man schon ein paar Jahre gearbeitet hat, genau richtig, denn so kann man auch aus den Erfahrungen und der Praxis heraus, sich in den Themen vertiefen.“ Inka Salihbegovic

„In meiner langjährigen Tätigkeit in der Kindertagespflege habe ich, um mich weiterzubilden und auf dem Laufendem zu bleiben, schon an diversen Fortbildungen teilgenommen. Um meine Kompetenzen noch mehr zu steigern und meinem Auftrag von Bildung, Betreuung und Erziehung gerecht zu werden, habe ich die Aufbauqualifizierung 160+ nach QHB absolviert.

Die Reflektion der pädagogischen Arbeit, die Kommunikation mit Kind und Eltern, auch in schwierigen Situationen und die kindliche Entwicklung erkennen, begleiten und fördern, haben mich am meisten begeistert.

Wie wichtig es ist, immer wieder seinen Blickwinkel zu verändern. In der Vernetzung mit anderen Tagesmüttern habe ich viel über mich und meine Arbeit mit Kindern und Eltern dazugelernt. Die tollen verschiedenen Referent*innen haben das Lernen leicht gemacht. Dass das ganze Online stattfand, war eine echte Erleichterung.“ Heidi Grewe
Vielen Dank für Ihr positives Feedback! Team Fachberatung

Neu qualifizierte Tageseltern in der Hansestadt und dem Landkreis Lüneburg

Wir freuen uns in diesem Sommer ganz besonders, neun frisch qualifizierte Tageseltern in ihre Tätigkeit der Kindertagespflege entlassen zu können.
Sie haben seit Anfang März 2021 die Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson mit allen zeitlich abgestimmten Hygienemaßnahmen absolviert und am 23. Juni 2021 nach bestandenem Kolloquium ihre Zertifikate erhalten.

Die Qualifizierung umfasste 160 Unterrichtseinheiten, ein 20 stündiges Praktikum in der Kindertagespflege, eine Infektionsschutzschulung, einen Erste Hilfe Kurs für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, Inhalte zum Thema §8a Kindeswohl und Kindesschutz, pädagogische, entwicklungspsychologische sowie rechtliche Themen.
Die Teilnehmer*innen erstellten ein eigenes Konzept mit einem Schwerpunktthema, nach dem sie arbeiten möchten.

An dieser Stelle möchten wir uns auch ganz herzlich bei der Ev. luth. Katharinen-Kirchengemeinde Embsen bedanken, die uns das „Haus am Osterberg“ für die Grundqualifizierung zur Verfügung stellen konnte.

Wir wünschen Ihnen allen von ganzem Herzen einen guten Start und viel Freude mit den zukünftigen Tageskindern und ihren Familien!

Auszeichnung durch Gütesiegel

Die Fachberatung für Kindertagespflege hat beim Gütesiegel der niedersächsischen Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung mit Auszeichnung abgeschnitten.

Darüber freut sich nicht nur das Team der Fachberatung, sondern auch die Tageseltern und die Teams der Kooperationen in der Hansestadt und dem Landkreis Lüneburg.

Insgesamt 240 Kindertagespflegepersonen gibt es in der Region Lüneburg, vermittelt werden die Plätze über das Familienbüro. „Für die wirklich sehr gute Zusammenarbeit mit Stadt und Landkreis sind wir sehr dankbar“, sagt Karla Erdmannsky-Licht. So unterstützen die Kommunen auch die Anschlussqualifizierung der Tageseltern. „Es zeigt die Wertschätzung der Arbeit, die in der Kindertagespflege geleistet wird.“

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